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Alaró
Eine Kleinstadt
nordwestlich von Palma am landseitigen Fuße der Serra de Tramuntana und
Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde. Erstmals 1241 mit dem Namen Oloron
erwähnt ist das Städtchen heute beliebter Anlaufpunkt für Wanderer und ist in
der Hauptsaison stark frequentiert. Empfehlenswert ist der freitägliche
Wochenmarkt am Rathaus und die Besteigung des Caste d´Alaró (824m) mit
ausgezeichneter Rundsicht über die Umgebung.
Alcúdia
Alcúdia wurde erstmals 1232 dokumentarisch erwähnt. Historische Überreste in den
römischen Ausgrabungsstätten zeugen heute noch von den Bauwerken, Straßenzügen
und Hausstrukturen vergangener Zeiten.
Die wunderschöne Altstadt ist umgeben von einer mittelalterlichen Stadtmauer mit
zwei mittelalterlichen Stadttoren. Sehenswert sind mehrere prachtvolle
Stadtvillen, die Pfarrkirche Sant Jaume, das Rathaus mit seinem auffallenden
Uhrturm und die alten Ruinen der Römer, von denen u. a. noch ein Amphitheater
erhalten ist. Zwei Kilometer südlich des alten Hauptorts liegt Port d’Alcúdia.
Mehrere Ferienanlagen, zahlreiche Restaurants, Bars, Kneipen und Discos haben
sich hier in den vergangen Jahren angesiedelt. Rund zehn Kilometer Länge misst
der geschwungene feinsandige Strand zwischen Port d’Alcúdia und Ca’n Picafort.
Das Angebot an Sportmöglichkeiten und Unterhaltung ist
äußerst vielfältig. Die Infrastruktur ist vor allem auf Familien ausgerichtet.
Algaida
Die Gemeinde
liegt im südöstlichen Inland der Insel und besteht aus den Ortschaften Algaida,
Pina und Randa.
Wenn auch die
kleinste Ortschaft, Randa ist mit dem Tafelberg Puig de Randa die bekannteste.
Auf dem Tafelberg hat man gleich drei Kloster-Heiligtümer erbaut: Santuario de
Neustra Señora de Gracia (15.Jh.), Santuario de Sant Honorat (14.Jh.) und das
Santuario Nuestra Señora de Cura (1275). Weitere Sights der Gemeinde sind: die
kleine Wallfahrtskapelle Mare de Déu de la Pau de Castellitx, die Windmühlen und
die älteste Glasbläserei Mallorcas (jeweils in Alfgaida), die Pfarrkirche, das
Kreuz von Randa, das Kreuz von Sant Honorat, die Quelle von Randa und die
Einsiedlei d`Sant Honorat (jeweils in Randa); die Pfarrkirche Sants Cosme i
Damiá, das Kloster und der Brunnen (jeweils in Pina)
Andratx
Die eher
unscheinbare Stadt überzeugt weniger durch architektonische und städtebauliche
Sehens-würdigkeiten, sondern vielmehr durch seine Lage. Von dem Vorplatz der
gotischen Kirche kann man eine Aussicht über die Dächer der Stadt, das lange Tal
und die Bucht von Andratx genießen. Gleiches bietet sich auch vom Rathaus im
Palast Son Mas und besonders zur Blütezeit, wenn das Tal in frisches Grün
getaucht ist, ist es lohnenswert dort vorbei zu schauen.
s’Arenal
Das Zentrum des
Massentourismus liegt am südöstlichen Ende der Bucht von Palma. Es gehört zu den
Ortschaften, die zwischen Palma und Llucmajor entlang der Platja de Palma liegen
und fast nahtlos ineinander übergehen und daher oft schlicht als „Arenal“
bezeichnet werden. Der Name hat seinen Ursprung in der spanischen Bezeichnung
für Steinbruch, wurden hier doch Jahrhunderte lang Marés-Steine für zahlreiche
mallorquinische Bauwerke abgebaut. Auf die Vergangenheit als Fischerdorf weisen
heute nur noch der alte Ortkern und der Hafen hin. Seit den 50er Jahren führte
der zunehmende Massentourismus zu der heute kennzeichnenden Bebauung.
Ariany
Ein kleines
charmantes Örtchen im Nordosten. Zu besichtigen lohnt sich auf jeden Fall die
1570 erbaute Kirc
Artá
Etwa 60 km
nördlich von Palma entfernt liegt Artá, dass durch sein geschlossenes Gesamtbild
im Ortskerns mit steilen Straßen rund um die Wallfahrtskirche Sant Salvador
besticht. Vom Gipfel des Orts hat meinen guten Blick auf die gotische Wehr- und
Pfarrkirche (Transfiguració del Senyor), die Küste und Plantagen der Umgebung.
Zudem sollte man in der Tropfsteinhöhle Coves d’Arta vorbeischauen und das
talayotische Dorf Ses Païsses besichtigen.
Banyalbufar
Das
landwirtschaftlich geprägte Banyalbufar ist touristisch für Wanderer ein
Begriff, denn es liegt an einer der schönsten Wanderrouten der Insel. Außerdem
findet sich in dem Örtchen der wohl beliebtesten Aussichtspunkt ganz Mallorcas,
den Torre de Ses Animes. Ansonsten sind das alte Herrenhaus (La Baronía) und die
Cafeteria Bellavista (der Nusskuchen ist ein Muss) mit wundervollem Ausblick
über die Küste einen Besuch wert.
Binissalem
Die
mallorquinische Hauptstadt des Weins. Der Wein der Region ist als einziger der
Insel durch die Ursprungsbezeichnung Denominación de origen geschützt. Seit dem
14. Jahrhundert wurde bereits gekeltert und seit den 80er Jahren des 19.
Jahrhunderts hat sich, auch durch touristische Nachfrage bedingt, der Anbau von
hochwertigen Weinsorten etabliert. Die wichtigsten Rebsorten sind Manto Negro
und Tempranillo. Im Ort selber steht das Wahrzeichen der Stadt, der Glockenturm
der Kirche Nostra Senyora de Robines. Weiterhin einen Abstecher wert sind das
ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers
Llorenç Villalonga, das Geburtsthaus von
Llorenç Moyà und die Ruinen einer Siedlung von 1340
(Pou Bó). Freitags ist Markt.
Búger
Die kleinste
Gemeinde der gesamten Insel liegt im nördlichen Inland und hat ein
bemerkenswertes geschichtliches Vermächtnis. So wurden hier erste menschliche
Spuren in den Höhlen von Can Mossenya, Reste der Talayotsiedlung von Rafal de
Puig und Zeichen der römischen Beisiedlung in der Nähe der damaligen Römerstraße
Palma-Pollentia gefunden. Búrgers Charme besticht nicht direkt durch einzelne
herausragende Bauten, sondern überzeugt in der Harmonie und dem Gesamteindruck
des einheitlichen Stils aller Gebäude. Sehenswert sind auf jeden Fall die Kirche
Sant Pere aus dem 17. Jahrhundert sowie die vielen Mühlen der Stadt. Für
musikalisch Interessierte sei noch erwähnt, dass in Búrger die Stiftung für
akustisches Schaffen (ACA) und das Studio des Musikers Antonio Caimari ist.
Bunyola
Ein kleines
Dörfchen in dem auch der „Rote Blitz“, die alte Elektroeisenbahn, die fünfmal
pro Tag von Palma nach Sollér Station macht. Die Wälder der Umgebung sind sehr
beliebt bei Mountainbiker. Eine Vielzahl von Trails unterschiedlicher
Schwierigkeiten ziehen sich durch die Wälder. Natürlich auch für Wanderer
geeignetes Terrain.
Cala Bona
Ursprünglich
war die Stadt nur ein kleiner Naturhafen zwischen dem Cap des Pinar und der
Halbinsel Punta de N’Amer. Erst in den 60er Jahren, besonders durch den Boom in
der Nachbarstadt Cala Millor, wandelte sich der bis dahin hauptsächlich
durch die Fischerei geprägte Ort zu dem heute recht bekannten Touristenort. Am
16. Juli finden in Cala Bona jährlich die Feierlichkeiten zu Ehren der Virgen
del Carmen, der Schutzheiligen der Seeleute statt.
Cala Figuera
60km südlich
der Hauptstadt liegt Cala Figuera in einer zweiteiligen Bucht.
Die beiden
Wasserarme Caló d’En Boira und Caló d’En Busques bilden ein Y. Der ehemalige
Hafen von Santanyí, den Cala Figuera einst verkörperte, hat sich trotz des
Tourismus den typischen Charme eines Fischerdorfes erhalten.
Cala Millor
Cala Millor
heisst auf Deutsch „bessere Bucht“. Die Stadt mit ihrem 2km langen und 50m
breiten Strand ist ein etabliertes Zentrum des Badetourismus. Die Stadt entstand
durch erste Bebauungen 1930 und die touristische Entwicklung wurde bereits 3
Jahre später durch die erste Hoteleinrichtung integriert. Heute haben viele
deutsche und britische Bürger ihren Zweitwohnsitz in der Cala Millor.
Cala d’Or
Cala d'Or, übersetzt "goldene Bucht", liegt an der Südostküste Mallorcas.
Malerische Sandstrände, glasklares Wasser, schneeweiße Häuser mit niedrigem
Baustil, große Gärten und üppige Bepflanzung geben Cala d'Or seinen mediterranen
Charakter. Am Hafen laden zahlreiche Cafés zum verweilen ein.
Wassersportler finden beste Voraussetzungen für jede Art von Wassersport. Der
große Yachthafen, gepflegte Restaurants und Bars, Supermärkte, Parfümerien und
schicke Modeboutiquen laden zum bummeln und verweilen ein. In den Sommermonaten
ist Cala d'Or allerdings ziemlich überlaufen.
Cala Ratjada
Das ehemalige Fischerdorf im Nordosten der Insel ist heute eines der
beliebtesten Ferienorte Mallorcas. Cala Ratjada ist umringt von einer herrlichen
Pinienlandschaft und 5 Stränden - die 2 km entfernte sportive Bucht Font de sa
Cala, der kleine aber feine Strand Son Moll im Ortskern, die sich hunderte Meter
weit ziehenden feinsandigen Buchten Cala Agulla (Guya) und der 10 km entfernte
Sandstrand Cala Mesquida. Herrliche Angebote für Familien, ein ausgeprägtes Nachtleben,
gute Einkaufsmöglichkeiten, schöne Restaurants, Cafés und die reichlich
mallorquinische Atmosphäre lassen den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis
werden.
Lohnenswert ist ein Ausflug zum Faro des Cabo Capdepera, der gut zu Fuß erreicht
werden kann. Hier bietet sich dem Besucher ein herrlicher Blick über die
Felsküste nach Cala Ratjada.
Die schönsten Golfplätze der Insel befinden sich in Capdeperas Umgebung:
Canyamel Golf, Capdepera Golf Roca Viva, Pula Golf und Club de Golf Son Servera.
Ausgezeichnete Unterbringungsmöglichkeiten sind in unmittelbarer Nähe der
Golfplätze vorhanden.
Cala Santanyí
Wie in vielen
der heute beliebten Badeorte der Insel, waren auch in südöstlich gelegenem Cala
Santanyi einst die Menschen hauptsächlich in der Fischerei beschäftigt. In den
50er Jahren wurden anhand steigernder Wochenendbesucher aus Santanyí und Cala
Figuera das touristische Potential entdeckt und wenig später entstanden erste
Hotels.
Cales de Mallorca
Der kleine
Ferienort an der Ostküste ist umgeben von den drei kleinen Badebuchten Cala
Domingo, Cala Tropicana und Cala Antena. Mehrere Mittelklassehotels und Appartmentanlagen dominieren den ideal für einen Familienurlaub geeigneten Ort.
Calvià
Das ein wenig
im Innland gelegene Verwaltungszentrum der gleichnamigen Gemeinde ist
touristisch etwas unterentwickelt im Vergleich zu den anderen Städten der
Gemeinde. Die Pfarrkirche San Juan aus dem Jahr 1242 und das gekachelte Wandbild
am Rathaus sind die zentralen Sehenswürdigkeiten Calviàs.
Ca’n Picafort
Der einstige Fischerort Ca'n Picafort in der Bucht von Alcudia ist nicht nur ein Touristenzentrum sondern auch ein Dorf, mit den
Eigenschaften und dem normalen Tagesgeschehen eines kleinen Küstenorts. Schön
ist die Promenade am hellen Sandstrand, der sich bis zu dem nördlich gelegenen
Puerto Alcudia hinzieht. Bars, Restaurants, Boutiquen und Discotheken zur
Unterhaltung der Urlauber sind reichlich vorhanden.
Durch die günstige geographische Lage ist Ca'n Picafort der ideale Ausgangspunkt
für zahlreiche Radtouren aller Schwierigkeitsgrade - vom Einrollen bis zur
Königsetappe wird alles geboten.
Wer einmal wie Schumi seine Runden drehen möchte, ist auf der Kartbahn von Ca'n
Picafort genau richtig.
Campanet
Die kleine
Gemeinde im Norden der Insel besteht aus zwei Ortsteilen, Campanet und Ullaró.
Der letztere ist allerdings eher als eine ländliche Ansiedlung mit nur 27
Einwohnern anzusehen. Ein Rundgang durch Campanet lohnt sich aus vielerlei
Hinsicht. Zum einen findet man hier interessante Beispiele herrschaftlicher und
auch volkstümlicher Architektur. Die mittelalterliche Kirche Sant Miquel
(13.-14. Jahrhundert) ist architektonisch ebenfalls erwähnenswert. Des Weiteren
sind die Coves de Campanet einen Ausflug wert. Beeindrucken sind die winzigen
unterirdischen Seen und die mit dünnen weißen Formationen „dekorierten“ Säle.
Campos
Ein keiner Ort
an der Verbindungsstrasse zwischen Palma und Cala d’Or du Cala Figuera.
Canyamel
Der kleine
Urlaubsort an der Ostküste liegt unweit der Tropfsteinhöhlen (Coves) von d’Artà
und ist von bewaldeten Hügel umgeben. Der Name stammt von einer Konzession für
den Zuckerrohranbau (katalan. Canya de mel), die 1425 erteilt wurde. Für eine
Besichtungstour lohnen sind der Torre de Canyamel, ein Wehrturm aus dem 13.
Jahrhundert mit seinem quadratischen Grundriss, und der kleine (250m) aber
feinsandige Strand des Dorfes.
Costix
Die kleine
Gemeinde im Zentrum der Insel war auch schon zu Zeiten der Talayot-Kultur
besiedelt, was sich durch bereits im 18. Jahrhundert gemachte archäologischen
Funden belegen lässt. Besonders wertvolle Funde waren dabei die talayotischen
Stierköpfe aus Bronze. Costix beheimatet die einzige Sternwarte der Belearen und
ist die einzige
in Europa überhaupt, welche in Echtzeit Bilder von
Teleskopen projizieren kann, die sich entweder in
der angeschlossenen Sternwarte, oder auch an weit entfernten Orten befinden
können, und über Internet ferngesteuert werden.
El Arenal
El Arenal, östlich von Palma ist ein weitestgehend künstlich angelegter
Touristenort. Auf dem etwa 6 Kilometer langen Küstenstreifen gibt es mehr als
200 Hotels mit einer Kapazität von 50.000 Betten. Entlang der 8 km langen
Sandstrandküste verläuft eine breite, palmenbestandene Promenade.
Zwischen El Arenal und Can Pastilla sind insgesamt 15 so genannte Balnearios
angelegt. Balneario Nr. 1 bis 4 befindet sich in El Arenal. Hier sind
hauptsächlich ältere Hotels eng aneinandergereiht. Von Balneario Nr. 4 bis 9
liegt Playa de Palma, mit hauptsächlich Mittelklassehotels und hübschen
Poolanlagen. Am belebten aber relativ sauberen Sandstrand befindet sich auch der
sehr bekannte Balneario 6 (Ballermann 6).
Die Balnearios dienen in erster Linie zur Versorgung mit Snaks, Getränken,
lauter Musik.
Hinter dem Balneario 6 steht in der Bier- und der Schinkenstraße Kneipe an
Kneipe, ein Muss für die Party Tour.
Estellencs
Die 376 (2002) Einwohner zählende Gemeinden mit der gleichnamigen Siedlung im Westen der Insel
liegtt an der Küstenstraße von Andratx nach Sóller. Die Pfarrkirche Sant Joan
Bautista (1422 erstmals erwähnt, im 17. Jahrhundert umgebaut) rechtfertigt einen
kurzen Stopp in dem Dorf.
Felanitx
In der Region um Felanitx wird vor allem qualitativ hochwertiger Weißwein
angeboten. Preiswert ist der Weiß- und Rotwein der Marke Castell de Santueri.
Diese Weine sind fast ausschießlich nur in der Region selbst erhältlich. Eine
weitere Spezialität von Felanitx ist Keramik. Viele geschmackvolle Kreationen,
wie Kacheln, zusammengesetzte Wandbilder, Hausnummern, etc. werden in den
Céramicas Mallorca hergestellt. Erwähnenswert sind auch die Windmühlen auf den
östlichen Hügeln, die Placa Espanya mit schönem Palmenbestand und die
Pfarrkirche Sant Miquel, eines der eindrucksvollsten sakralen Bauwerke der
Insel.
Sonntags ist großer Markttag, an dem auch die Geschäfte geöffnet sind. In
den Straßen hinter der Kirche finden Sie ein großes Angebot in typischer
mallorquinischer Atmosphäre.
Formentor
Die Halbinsel Cap de Formentor ist eine Halbinsel im Norden von Mallorca mit
Sandstränden, Pinienwäldern und einigen steilen Felsformationen. Ein Muss für
jeden Mallorcabesucher ist ein Ausflug zum Leuchtturm, auch wenn die Fahrt das
Geschick eines jeden Autofahrers herausfordert. Die Belohnung ist eine
atemberaubende Fernsicht auf das tiefblaue Meer und über die Buchten von Pollenca bis
Alcudia. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch in den späten Nachmittags-
oder Abendstunden, wenn die schräg stehende Sonne die Felsen in romantische
Farben taucht.
Auf dem Weg zum Cap de Formentor liegt eine wunderschöne und kaum besuchte
Strandbucht, die Cala Figuera.
Berühmt ist auch das Hotel Formentor, das früher Treffpunkt von Intellektuellen
war und in dem viele Prominente, wie zum Beispiel Charlie Chaplin, Michael
Douglas oder Winston Churchill den beeindruckenden Blick über das Meer und die
raue Küstenlandschaft genießen konnten.
Fornalutx
Fornalutx ist
ein sehr beliebtes Ausflugziel. Zu Recht! Denn dieser kleine Ort aber liebevoll
restaurierte Ort hat bereits zwei Schönheitspreise gewonnen. Ein Schlendern
durch seine schmalen Gassen ist Pflicht, wenn man im Nordwestern unterwegs ist.
Inca
Inca liegt etwa auf halbem Weg zwischen Palma und Alcúdia. Mit 25.000 Einwohnern ist Inca für mallorquinische Verhältnisse
bereits Großstadt.Zu den touristischen Motiven zählt der
Donnerstags-Markt, der die gesamte kleine Altstadt, von der Placa José
Antoni bis zur Carrer Bisbe Llompart reicht. Angeboten werden, Obst und Gemüse,
Leder, Schuhe, Körbe, massenhaft Billigartikel von T-Shirts bis hin zu
elektronischer Importware. In den Lederfabriken in der Ortsumgehung finden Sie alles was aus Leder
hergestellt werden kann, vor allem Schuhe, Konfektion, Koffer und Taschen.
Aus den ehemaligen Weinkellern der Stadt gingen urige Kellerlokale hervor. Die
mit alten Fässern aus Eichenholz bestückten Cellers verbreiten echte
mallorquinische Atmosphäre. Auf den Speisekarten dominieren deftige einheimische
Gerichte. |
Lloret de Vistalegre
Nur drei
Kilometer vom geographischen Mittelpunkt der Insel entfernt liegt dieses kleine
Dorf. Den eigentlichen Mittelpunkt markiert ein Brunnen, den man ohne weiteres
mit dem Fahrrad erreichen kann. Generell bietet sich die Umgebung zum Wandern
und Radfahren an.
Lloseta
Der
gleichnamige Ort dieser Gemeinde ist in der Nähe von Inca. Sights sind die
Kirche (Oratori del Cocó), das Bürgerhaus (Can Polla) und der Palast der Stadt
(Palau d’ Aiamans’).
Llubí
Eingebettet in
Felder und Orangenhainen liegt das Dorf, dessen einzige Sehenswürdigkeit die
Einsiedlei Ermita del Sant Crist del Remei ist. Hier kann man allerdings fernab
vom Massentourismus das ursprünglichere Mallorca sehr gut kennen lernen.
Llucmajor
Die Kleinstadt
an der Südküste war bereits im Jahr 1349 der Ort eines wichtigem geschichtlichen
Ereignis, der Schlacht von LLucmajor, in der Pedro IV den damaligen
mallorquinischen König Jaume III besiegte und damit die selbständige Monarchie
der Insel auflöste. Dem gefallenen König wurde ein Denkmal gewidmet. Wenn sie in
der Stadt sind, schauen sie sich noch das Rathaus sowie die Kirche San Miguel
aus dem 18. Jahrhundert an.
Magaluf
Very British!
Während S’Arenal überwiegend von deutschen Touristen besucht wird, ist dieses
Touristenzentrum überwiegend „in englischer Hand“. Pubs, Fish-and-Chips-, Bingo-
und Billardbuden prägen das Stadtbild. Der feindsandige Strand der Stadt ist
etwa 1km lang und damit einer der längsten der gesamten Region. Gleichzeitig ist
Mafaluf das Zentrum des Nachtlebens. Hier findet sich auch die größte Disko der
ganzen Insel, das BCM Palace. Weitere Angebote der Unterhaltungsindustrie sind
der Aquapark, Marineland, Dorado City und Nemo – ein echtes UBoot, mit dem man
Tauchfahrten unternehmen kann.
Manacor
Die zweitgrößte
Stadt der Insel bildet gleichzeitig das kommerzielle Zentrum des Ostens –
Schwerpunkte sind die Möbelproduktion und die Herstellung künstlicher Perlen.
Auch wenn letzteres viele Besucher anzieht, hat die Stadt sonst leider wenig
Touristisches zu bieten. Erwähnenswert ist lediglich die Kirche Dolores de
Nostra Senyore.
Mancor de la Vall
Der Ort in der
gleichnamigen Gemeinde im nördlichen Innland beherbergt eine sehenswerte
klassizistische Pfarrkirche aus dem 19. Jahrhundert (Sant Joan Baptista de
Mancor) und eine denkmalgeschützte Ölmühle aus dem 17. Jahrhundert (Sa Tafone de
Son Morro).
Mintuiri
Die Stadt
gehört zu den ältesten Ortschaften der Insel. Sie bildete sich bereits unter der
arabischen Herrschaft. Das im 13. Jahrhundert gebaute Mühlenviertel mit den noch
immer erhaltenen acht Mühlen des Molinar hat das Stadtbild bis heute geprägt.
Weiterhin einen Blick wert sind die Pfarrkirche Sant Bartomeu, die Kapelle Mare
de Deu de la Bona Pau und die Ausgrabungsstätte Son Fornés.
Muro
10 km
landeinwärts von der Bucht von Alcúdia entfernt liegt Muro folglich auch im
Norden Mallorcas. Hier findet sich ein Volkskundemuseum und eine idyllische
Pfarrkirche aus dem 16. Jahrhundert.
Palma de Mallorca
Palma de Mallorca zählt mit seinen 330 000 Einwohnern zu den schönsten Städten
am Mittelmeer. Die Altstadt gehört zu den best erhaltenen Europas und beherbergt
Denkmäler des Weltkulturerbes. Enge Altstadtgassen, verträumte Plätze, prächtige
Adelspaläste, Kirchen, alte Museen und traditionsreiche Cafés geben Palma ein
ganz besonderes Flair. Das markanteste Wahrzeichen ist die Kathedrale La Seo,
was bedeutet: Insel des Lichts. Gaudi bezeichnete sie als Inbegriff von
Harmonie, Konstruktion und Mechanik.
Zu den bekanntesten Museen der Stadt zählen das Fundació Pilar i Joan Miró,
das Museu d´Art Espanyol Contemporani mit einer
erlesenen Auswahl zeitgenössischer spanischer Kunst, das Museu Diocesà, das im
bischöflichen Palais untergebracht ist. Es zeigt u. a. wertvolle Bücher aus dem
15. Jahrhundert, gotische Tafelbilder und Madonnenstatuen. In einem Stadtpalast
aus dem 17. Jahrhundert ist das Museu de Mallorca untergebracht. Hier sind
archäologische Funde, Gemälde, Skulpturen, Möbel und sakrale Kunst ausgestellt.
Das Museum beherbergt Kunstschätze aus der Frühgeschichte bis zum Barock.
Erhöht über der Stadt liegt Schloss von Bellver inmitten des Parc de Bellver.
Der Besucher wird mit einem phantastischen Ausblick über Palma belohnt. Im
Untergeschoss ist ein städtisches Museum mit archäologischen Funden und
Gegenständen der römischen und arabischen Epoche eingerichtet.
Palmas Geschichte ist seit jeher eng mit der Seefahrt verknüpft. Heute sind es
die luxuriösen Yachten und Handelsschiffe, die man bei einem Spaziergang entlang
der Hafenpromenade bewundern kann. Auch die Fähren, die Palma mit dem spanischen
Festland und den anderen Baleareninseln verbinden, sind fester Bestandteil des
Hafenareals.
Port d’Andratx
Die kleine Ortschaft Port d´Andratx liegt auf der Prominentenhalbinsel Sa Mola. Der Hafen hat sich in wenigen Jahren von einem kleinen Fischereihafen in einen
der luxuriösesten Yachthäfen der Insel verwandelt. Als besonders elegant und
exklusiv gilt der Yacht-Club von Port d´Andratx auf der Nordseite des Hafens. An
beiden Seiten der Bucht sind die Hänge dicht bebaut. Die Bodenpreise des kleinen
Dorfs sind inzwischen die höchsten auf der Insel. Viele deutsche Prominente
erwarben hier ein Feriendomizil. In den Traumhäusern von Port d’Andratx
residieren u. a. die Moderatorin Sabine Christiansen, der Sänger Heino,
Tagesschausprecher Jan Hofer und TV-Komiker Jürgen von der Lippe.
Zahlreiche Cafés und Restaurants, feinste Schmuckgeschäfte, Designerläden und
Modeboutiquen säumen die Promenade.
Bei gutem Wetter kann man von dem felsigen Cap de sa Mola bis zur benachbarten
Insel Ibiza blicken.
Portocristo
Auch als Port
Manacor bekannt, ist einer der größeren Urlaubsorte an der Ostküste Mallorcas.
Der Name Portocristo (Christushafen) geht zurück auf eine Legende aus dem Jahr
1260, als ein in höchste Seenot geratener aber letztlich geretteter Seemann aus
Dankbarkeit für seine Rettung ein Kruzifix aufstellte. Der Ort liegt in einer
geschützten Bucht an der Mündung des Flusses Es Riuet. In der Hafeneinfahrt
befindet sich ein kleiner aber lohnenswerter Sandstrand. Der Ort selbst
überzeugt weiterhin durch seine Altstadt, die mit ihren zahlreichen historischen
Gebäuden noch immer den Charme eines kleinen Fischerdorfes vermittelt. Etwas
entfernt (ca. 1,5 km südlich) liegt die riesige Tropfsteinhöhle Coves del Drac
(Drachenhöhle) mit dem größten unterirdischen See Europas, dem Llac Martel.
Wegen der wunderbaren Akustik werden hier oft Konzerte veranstaltet.
Petra
Berühmtester
Sohn der Stadt Petra ist der 1713 geborene Franziskanermönch Junípero Serra, der
allein in Kalifornien 21 Missionsstationen gründete. Viele dieser ehemaligen
Stationen tragen noch heute ihre einstigen spanischen Namen, so gehen „Los
Angeles“, Santa Barbara und San José auf Serra und seine Ordensbrüder zurück.
Serra selbst wird weiterhin noch als Gründer San Franciscos angesehen. So ist es
auch nicht verwunderlich, dass die Amerikaner dem kleinen Städtchen auf Mallorca
bei dem Erhalt des dort ansässigen Museums über Serras Leben finanziell
beteiligten. Weiterhin sehenswert ist die Wallfahrtsanlage der Ermita de Nostra
Senyora de Bon Any südlich der Stadt.
Pollença
Das kleine
Städtchen im Norden hat einiges zu bieten. Neben seiner allgemein sehr von
seiner Geschichte geprägten Erscheinungsbild – enge Gässchen der Altstadt, die
Doppelbogenbrücke über den Torrent de Sant Jordi aus der Römerzeit - spiegelt
sich der Charme der Stadt im Leben auf der Straße wieder. Genießen sie das bunte
Treiben auf dem Plaça
von Pollença
von einem der begehrten Plätze im Freien der anliegenden Bars. Weniger Meter
entfernt liegt im ehemaligen Dominikanerkloster das Claustre del Convent
Santo Domingo in dem im Sommer traditionell viele Konzerte stattfinden.
Ebenfalls in direkter Umgebung der Plaça beginnt der Aufstieg zum Kalvarienberg.
Die 365 Zypressen am Wegesrand stehen für jeden einzelnen Tag im Jahr. Auf dem
170 Meter hohen Gipfel angekommen hat man eine gute Aussicht über die Stadt, die
Obstgärten und das sich bis zur Bucht erstreckende Tal.
Porreres
Gleich hinter
Llucmajor und Campos liegt dieser etwa 4100 Einwohner starke Ort im südlicheren
Innland. Hauptsächlich lebt man hier von Wein- und Aprikosenanbau, wobei sich ab
und an auch ein Touristen hertrauen, um sich das Kunstmuseum (zeitgenössische
Kunst), die Pfarrkirche (Nostra Senyora de la Consolació, 18. Jhd.) oder eine
der kleinen Kapellen (Iglesia de Sant Felip Neri, Iglesia de l’Hospitalent,
Santuari de Monti-Sión) besucht.
Puigpunyent
Ein kleines
Dörfchen im Südwesten im fruchtbaren Tal des Torrent de Sar Rera vor den Tor von
Palma (12 km entfernt). Es liegt in einem wunderbaren Panorama zwischen
landwirtschaftlich genutzten Feldern, riesigen Gärten, Olivenbäumen und Palmen,
während gleichzeitig der Berg Puig de Galatzó das Gesamtbild herrlich abrundet.
Golffreunde finden hier einen der sechs Golfplätze der Insel. Schauen sie in der
Pfarrkirche Santa Maria Asunció vorbei.
Sa Calobra
Das kleine
Städtchen kann man nur auf zwei Wegen erreichen: über den Seeweg oder über die
12 Kilometer lange, 1932 von Hand gebaute Serpentinenstraße – die wunderbar in
die gegebene landschaftliche Umgebung angepasst ist. Trotz seiner Abgelegenheit
kommen zu Hochzeiten bis zu 34.000 Besucher am Tag, hauptsächlich mit dem Ziel
um von Sa Calobra in die Paradiesschlucht zu wandern. Aber nicht nur für
Wanderer, sondern auch reine Naturliebhaber ist Sa Calobra eine Reise wert. Der
Strand selbst ist zwar verhältnismäßig klein (50m lang, 20 Meter breit) und
steinig, aber die Landschaft der Bucht ist unvergleichlich.
Sa Pobla
Die von Jaume
II erbaute Stadt liegt im „Gebiet der 1000 Mühlen“ des nördlichen Inlands. Hier
sollten sie bei der Pfarrkirche aus dem 17. Jahrhundert und dem Museum für
zeitgenössische Kunst vorbeischauen.
Santa Eugènia
Der kleine Ort
im Innland der Insel hat 925 Einwohner und beheimatet den einzigen jüdischen
Friedhof des Eilands.
Sehenswert sind
hier die im 18. Jahrhundert gebaute Pfarrkirche, das alte Franziskanerkloster
und die Windmühlen von es Puget.
Santa Margilda
Ein sehr
traditioneller Ort nicht nur auf Landwirtschaft und Kunsthandwerk bezogen.
Inschriften auf Grabsteinen belegen, dass hier schon zur Römerzeiten Menschen
gelebt haben. Die Pfarrkirche, die einen frühen Wohlstand der Gemeinde beweist,
wurde 1232 errichtet und im 17. Jahrhundert umgebaut. Hinweis: von hier aus
haben sie einen weiten Blick über das gesamte Umland.
Santa Maria del Camí
Der Ort wurde,
wie die gesamte Gemeinde, nach einer Kapelle in Katalonien benannt. Nach der
katalanischen Eroberung wurde die Siedlung so getauft. Hier findet sich einer
der schönsten Kreuzwege der Insel, der Convento de Minimos. Weiterhin lohnt sich
ein Besuch des Museo Balear, wo sich Funde aus der Vor- und Frühgeschichte der
Insel sowie Gegenstände des mallorquinischen Brauchtums und Trachten des 18. und
19. Jahrhunderts finden, und die Kirche Santa Maria aus dem Jahre 1216.
Sant Joan
Das Bauerndorf
liegt etwa sechs Kilometer westlich von Petra und sieben Kilometer südöstlich
von Sinue. Das Städtchen lebt hauptsächlich von Ackerbau und Viehzucht, so haben
die Erzeugnisse, wie die Prädikatswurst sobrassada eine wichtige Rolle. Neben
einer, für ein kleines Städchen ungewöhnlich großen Kirche, der Sant Joan
Baptista aus dem Jahre 1293, ist der feudale Herrensitz Els Calderers einen
Blick wert.
Selva
Die 3200
Einwohner starke Stadt wird wirtschaftlich geprägt durch die hier
ansässige große Schuh- und Lederfabrik. Schauen sie trotzdem bei der gotischen
Pfarrkirche „San Lorence“ mal vorbei – allerdings sollten sie vorher die
Öffnungszeiten beachten, da die Kirche aufgrund einer hohen Diebstahlgefahr
oftmals geschlossen bleibt.
Sencelles
Um die Herkunft
des Namens dieses Dorfes wurde viel spekuliert. Die drei am meistverbreittesten
Ableitungen sind: cent selles (hundert Krüge), cent celles (hundert Parzellen)
und centelles (Funkeln). Sencelles ist das Zentrum einer Reihe von winzigen
Dörfchen in der Umgebung
die heute letzte Stätten der ländlichen und traditionellen Architektur Mallorcas
sind. In früheren Zeiten jedoch waren sie wohlhabend, in erster Linie durch den
Weinanbau, die landwirtschaftliche Hauptaktivität der Gemeinde und ihrer
Umgebung. Heute gewinnen diese kleinen Siedlungen auch immer mehr Aufmerksamkeit
durch die Einrichtung zahlreicher Zweitwohnsitze.
Ses Salines
Der Name des
Städtchens leitet sich von der in der Region betriebenen Salzgewinnung ab. Die
geschichtliche Entwicklung lässt sich bis zur Talayotkultur zurückverfolgen. Der
gotische Wachturm diente einst zur Verteidigung. Schauen sie sich auch die
Pfarrkirche Sant Bartomen (1876) an. Für Badefreunde empfiehlt sich
zunächst der Strand Es Trenc in mitten eines Naturschutzgebietes. Außerdem gibt
es in der Umgebung noch einige andere Strände, die sich allerdings nur
schwerlich oder gar nicht über Land erreichen lassen.
Sineu
Auf der Ebene
es Plá gelegen ist der Ort nahezu exakt in der Mitte der Insel. Besuchen Sie die
Pfarrkirche (Nostra Senyora dels Angels), das Kloster (Convento de las Monjas)
und das Gemeindehaus im ehemaligen Franziskanerkloster (Casa Consistorial).
Sóller
Sóller liegt etwas abseits der Hauptstraße Palma-Port de Sóller und auch der
Küstenstraße von Andratx nach Pollença, die das Tal am nördlichen Ortsausläufer
kreuzt.
Die Kleinstadt Sóller liegt umgeben von mächtigen Bergen und dichten
Orangenplantagen im Westen von Mallorca. Eine nostalgische Straßenbahn, die
einzige Straßenbahn Mallorcas und der Balearen, fährt von Sóller nach Port de
Sóller, einem beliebten Badeort und Ziel vieler Ausflügler. Von Palma
aus lässt sich Sóller sehr günstig mit der Eisenbahn, dem so genannten
"Roten Blitz" erreichen. Nach einer 50-minütigen Fahrt durch zehn Tunnel, vorbei
an Orangengärten, erreichen Sie den schönen Jugendstilbahnhof. Besonders
reizvoll ist das Tal von Sóller zur Zeit der Orangenreife.
Son Servera
Wegen ihrer
Strände beliebt bei den Touristen ist die Stadt im Nordosten auch für Golfer
sehr interessant. Sehenswert sind die Kathedrale Iglesia Nueva, der Zoo und die
Coves de Artá bei Canyamel, die wohl größte und eindrucksvollste Tropfsteinhöhle
der Insel.
Valldemossa
Das zauberhaft gelegene Bergdorf Valldemossa präsentiert sich mit schmalen
Häusern auf Steinterrassen mit blühenden Gärten. Ein Rundgang durch die
malerischen Gassen führt vorbei an Häusern mit kunstvoll bemalten Kacheln, die
Szenen aus dem Leben der Ortsheiligen Catalina Tomás erzählen. Der einstigen
Magd Catalina Tomás (1531-1574) wurde neben der Pfarrkirche Sant Bartomeu ein
liebenswertes Denkmal gesetzt.
Tausende Touristen besuchen Jahr für Jahr die Kartause von Valldemossa.
In erster Linie, weil der Komponist Frédéric
Chopin mit seiner Lebensgefährtin, der Schriftstellerin „George Sand“, 2 Monate
des Dichtens, Komponierens und Leidens in dem berühmten Kloster verbrachte.
Einen Eindruck vom Mallorca im 19.Jahrhundert gibt der Roman „Ein Winter auf
Mallorca von George Sand“.
Vilafranca de Bonany
Das Zentrum des
Obsthandels Mallorcas liegt etwa 10km von Manacor entfernt und ist bekannt für
seine honigsüßen Melonen. Da der Ort touristisch eher unterinteressant ist,
zeichnet es ihn vielmehr aus, hier einmal einen Cafe con Leche in einer der Bars
der Hauptstrasse zwischen Mallorquinern zu genießen
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