Die schönsten Strände und Buchten

Bahia de Alcudia
Ein paradiesischer Strandnachmittag erwartet Sie an einem der schönsten Strandabschnitte östlich von Ca’n Picafort, Richtung Arta. Der Strand ist nicht besonders breit, dafür aber kilometerlang und wenig bebaut.


Bahia de Pollenca
Die Bahia de Pollenca ist die kleinste und schönste Bucht auf Mallorca mit einem der besten Strände. Port de Pollenca wurde von Dichtern verewigt und von Malern unsterblich gemacht.


Cala Mesquida bei Capdepera
Die wunderschöne Bucht Cala Mesquida liegt 6 km nördlich von Cala Ratjada. Glasklares Wasser, ein 350 m breiter und über 250 m tiefer, heller Sandstrand, eine wildromantische Landschaft und einzigartige Wanderdünen. Für Wanderliebhaber bietet sich ein Spaziergang durch den Pinien- und Aleppokiefern-Wald zum 2 km entfernten Strand der ebenfalls sehr schönen Cala Agulla - auch als Cala Guya bekannt - an.


Cala Millor
Schöner, flach abfallender ca. 3 km langer Sandstrand mit feinem hellem und sauberem Sand. Daher vor allem auch für Familien mit kleinen Kindern geeignet. Er verbindet Cala Millor und Cala Bona.

Es Trenc zwischen Sant Jordi und Ses Covetes
Ein Ausflug zum Baden lohnt sich zu diesem schönen Strand, der leider kein Geheimtipp mehr ist. Zwischen Campos und der Colonia de Sant Jordi dem Schild Restaurant Es Trenc folgen. Achten Sie auf die sehr kleinen Wegschilder.


Playa de Palma
Ein schmaler aber fast 15 km langer Strand, der von Palma de Mallorca bis nach Arenal verläuft. Entlang der - mit Hunderten von Palmen in den letzten Jahren verschönten - Uferpromenade stehen in dichter Folge die Hotel- und Appartementblocks, nur unterbrochen von den zum Strand führenden Stichstraßen, Restaurant- und Ladenzeilen. Am Strand ist der Balneario 6 unter der Bezeichnung Ballermann mittlerweile nicht nur in Deutschland berühmt-berüchtigt.


Playa de Sant Elms im Norden bei Andratx
Mischung aus Kies und Sand mit traumhafter Aussicht auf die Insel Dragonera. Auch den Surfern bieten sich bei gutem Wind beste Bedingungen.

 


Surftipps
Bucht von Alcudia
Nordwest-Thermik, z.T. unbenutzte Strandabschnitte im östlichen Strandteil.

Bucht Cala Guya bei Cala Ratjada
Der Sea Club stellt die Bretter und die Surflehrer

Bucht von Palma
Abschnitt Ca’n Pastilla – Cala Blava bestes Revier mit Südwest Thermik um Stärke 4-5

Bucht von Puero de Pollenca
Treffpunkt für Neulinge des Surfsports, aber auch für Fortgeschrittene unbedingt empfehlenswerte Küste.


Märkte

Markt in Felanitx
Sonntags ist großer Markttag, an dem auch die Geschäfte geöffnet sind. In den Straßen hinter der Kirche finden Sie ein großes Angebot in typischer mallorquinischer Atmosphäre.

Markt in Inca
Angeboten werden, Obst und Gemüse, Leder, Schuhe, Körbe, massenhaft Billigartikel von T-Shirts bis hin zu elektronischer Importware.

Wochenmarkt in Sineu
Eine der schönsten und interessantesten Märkte. Jeden Mittwoch ab 08:00 Uhr werden hier neben Obst und Gemüse, Keramik und allerlei Artikel der mallorquinischen Künstler, auch Kühe, Schafe, Ziegen, Hühner, Kätzchen, etc. angeboten.

Sehenswürdigkeiten

Jardins d´Alfabia Gärten von Alfabia
Die üppige Gartenlandschaft mit subtropischer Vegetation, riesigen Palmen, ganzen Bambuswäldern, Teichen, Brunnen und einem kleinen See ist eine Oase der Ruhe. Das Gutshaus beherbergt ein kleines Museum mit antiken mallorquinischen Möbelstücken und Gemälden.
Der Garten von Alfabia ist über die Strasse Palma Sóller zu erreichen, die Abzweigung ist am Fuß des Coll de Sóller.


Coves d´Arta
Schon Jules Verne war beeindruckt von der größten Tropfsteinhöhle Mallorcas. Sie inspirierte ihn zu einem seiner schönsten Romane: „Reise zum Mittelpunkt der Erde“.
Eine Höhle mit mehreren Kammern voller Stalaktiten und Stalagmiten und einem großen Saal, Inferno genannt, in dem ein Lichtorgel- und Musikspektakel dargeboten wird.
Die Höhle liegt etwas außerhalb von Arta.


Coves del Drach bei Porto Cristo
Einzigartige Tropfsteinhöhle mit 4 weiten Hallen in der Nähe von Porto Cristo.
Im Inneren der Drachenhöhlen befindet sich der Martelsee, der zu einem der größten unterirdischen Seen der Welt zählt. Beeindruckend ist ein klassisches Konzert, vorgetragen von Musikern in Booten, die langsam über den See gleiten.

Fundació Pilar i Joan Miró, Cala Mayor bei Palma
Das Wohnhaus Joan Mirós wurde zu einem Ort, wo Menschen gemeinsam arbeiten, schaffen und diskutieren. Es zählt zu einem der wichtigsten Kunstmuseen Mallorcas.

Kathedrale Palma de Mallorca
Die Kathedrale ist wohl das Wahrzeichen Palmas. An ihr wurde vom 14. bis zum 19. Jahrhundert gebaut. Antoni Gaudí gestaltete ihr Inneres im 20. Jahrhundert neu. Die Ergebnisse sind gleichermaßen faszinierend wie originell. Besondere Erwähnung verdienen die Puerta del Mirador, das dem Meer zugewandte Tor (ein Werk des Architekten Guillen Sagrera), die Kapellen Capilla Real und Capilla de la Trinidad, sowie Meisterwerke aus der Barockzeit.


Kloster Lluch nördlich von Inca
In einem 525 m hoch gelegenen Tal liegt die mächtige gepflegte Klosteranlage. In der prunkvollen Kirche befindet sich die schwarze Madonna, die Inselheilige „La Moreneta“, Viele Menschen strömen täglich zum geistlichen Zentrum von Mallorca.


Kloster und Ortsbild Valldemossa
Im Nordwesten Mallorcas, in 410m Höhe, liegt der liebliche Ort Valldemossa mit seinem malerischen Kloster. Frédéric Chopin und seine Lebensgefährtin, die Schriftstellerin George Sand verbrachten hier den Winter 1838/39 in 2 Kartäuserzellen, die an Größe nichts zu wünschen übrig ließen. Hier komponierte er die bekannte "Regentropfen-Prélude" und somit machte das Paar Valldemossa zur Touristenattraktion.
Sehenswert sind auch die alte Klosterapotheke, der Klostergarten und das "Museo Municipal", in dem man unter anderem Werke von Joan Miró und Pablo Picasso bewundern kann.

Städte auf Mallorca

Alaró
Eine Kleinstadt nordwestlich von Palma am landseitigen Fuße der Serra de Tramuntana und Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde. Erstmals 1241 mit dem Namen Oloron erwähnt ist das Städtchen heute beliebter Anlaufpunkt für Wanderer und ist in der Hauptsaison stark frequentiert. Empfehlenswert ist der freitägliche Wochenmarkt am Rathaus und die Besteigung des Caste d´Alaró (824m) mit ausgezeichneter Rundsicht über die Umgebung.

Alcúdia
Alcúdia wurde erstmals 1232 dokumentarisch erwähnt. Historische Überreste in den römischen Ausgrabungsstätten zeugen heute noch von den Bauwerken, Straßenzügen und Hausstrukturen vergangener Zeiten.
Die wunderschöne Altstadt ist umgeben von einer mittelalterlichen Stadtmauer mit zwei mittelalterlichen Stadttoren. Sehenswert sind mehrere prachtvolle Stadtvillen, die Pfarrkirche Sant Jaume, das Rathaus mit seinem auffallenden Uhrturm und die alten Ruinen der Römer, von denen u. a. noch ein Amphitheater erhalten ist. Zwei Kilometer südlich des alten Hauptorts liegt Port d’Alcúdia. Mehrere Ferienanlagen, zahlreiche Restaurants, Bars, Kneipen und Discos haben sich hier in den vergangen Jahren angesiedelt. Rund zehn Kilometer Länge misst der geschwungene feinsandige Strand zwischen Port d’Alcúdia und Ca’n Picafort. Das Angebot an Sportmöglichkeiten und Unterhaltung ist äußerst vielfältig. Die Infrastruktur ist vor allem auf Familien ausgerichtet.

Algaida
Die Gemeinde liegt im südöstlichen Inland der Insel und besteht aus den Ortschaften Algaida, Pina und Randa.

Wenn auch die kleinste Ortschaft, Randa ist mit dem Tafelberg Puig de Randa die bekannteste. Auf dem Tafelberg hat man gleich drei Kloster-Heiligtümer erbaut: Santuario de Neustra Señora de Gracia (15.Jh.), Santuario de Sant Honorat (14.Jh.) und das Santuario Nuestra Señora de Cura (1275). Weitere Sights der Gemeinde sind: die kleine Wallfahrtskapelle Mare de Déu de la Pau de Castellitx, die Windmühlen und die älteste Glasbläserei Mallorcas (jeweils in Alfgaida), die Pfarrkirche, das Kreuz von Randa, das Kreuz von Sant Honorat, die Quelle von Randa und die Einsiedlei d`Sant Honorat (jeweils in Randa); die Pfarrkirche Sants Cosme i Damiá, das Kloster und der Brunnen (jeweils in Pina)

Andratx
Die eher unscheinbare Stadt überzeugt weniger durch architektonische und städtebauliche Sehens-würdigkeiten, sondern vielmehr durch seine Lage. Von dem Vorplatz der gotischen Kirche kann man eine Aussicht über die Dächer der Stadt, das lange Tal und die Bucht von Andratx genießen. Gleiches bietet sich auch vom Rathaus im Palast Son Mas und besonders zur Blütezeit, wenn das Tal in frisches Grün getaucht ist, ist es lohnenswert dort vorbei zu schauen.

s’Arenal
Das Zentrum des Massentourismus liegt am südöstlichen Ende der Bucht von Palma. Es gehört zu den Ortschaften, die zwischen Palma und Llucmajor entlang der Platja de Palma liegen und fast nahtlos ineinander übergehen und daher oft schlicht als „Arenal“ bezeichnet werden. Der Name hat seinen Ursprung in der spanischen Bezeichnung für Steinbruch, wurden hier doch Jahrhunderte lang Marés-Steine für zahlreiche mallorquinische Bauwerke abgebaut. Auf die Vergangenheit als Fischerdorf weisen heute nur noch der alte Ortkern und der Hafen hin. Seit den 50er Jahren führte der zunehmende Massentourismus zu der heute kennzeichnenden Bebauung.

Ariany
Ein kleines charmantes Örtchen im Nordosten. Zu besichtigen lohnt sich auf jeden Fall die 1570 erbaute Kirc

Artá
Etwa 60 km nördlich von Palma entfernt liegt Artá, dass durch sein geschlossenes Gesamtbild im Ortskerns mit steilen Straßen rund um die Wallfahrtskirche Sant Salvador besticht. Vom Gipfel des Orts hat meinen guten Blick auf die gotische Wehr- und Pfarrkirche (Transfiguració del Senyor), die Küste und Plantagen der Umgebung. Zudem sollte man in der Tropfsteinhöhle Coves d’Arta vorbeischauen und das talayotische Dorf Ses Païsses besichtigen.

Banyalbufar
Das landwirtschaftlich geprägte Banyalbufar ist touristisch für Wanderer ein Begriff, denn es liegt an einer der schönsten Wanderrouten der Insel. Außerdem findet sich in dem Örtchen der wohl beliebtesten Aussichtspunkt ganz Mallorcas, den Torre de Ses Animes. Ansonsten sind das alte Herrenhaus (La Baronía) und die Cafeteria Bellavista (der Nusskuchen ist ein Muss) mit wundervollem Ausblick über die Küste einen Besuch wert.

Binissalem
Die mallorquinische Hauptstadt des Weins. Der Wein der Region ist als einziger der Insel durch die Ursprungsbezeichnung Denominación de origen geschützt. Seit dem 14. Jahrhundert wurde bereits gekeltert und seit den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts hat sich, auch durch touristische Nachfrage bedingt, der Anbau von hochwertigen Weinsorten etabliert. Die wichtigsten Rebsorten sind Manto Negro und Tempranillo. Im Ort selber steht das Wahrzeichen der Stadt, der Glockenturm der Kirche Nostra Senyora de Robines. Weiterhin einen Abstecher wert sind das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers  Llorenç Villalonga, das Geburtsthaus von Llorenç Moyà und die Ruinen einer Siedlung von 1340 (Pou Bó). Freitags ist Markt.

Búger
Die kleinste Gemeinde der gesamten Insel liegt im nördlichen Inland und hat ein bemerkenswertes geschichtliches Vermächtnis. So wurden hier erste menschliche Spuren in den Höhlen von Can Mossenya, Reste der Talayotsiedlung von Rafal de Puig und Zeichen der römischen Beisiedlung in der Nähe der damaligen Römerstraße Palma-Pollentia gefunden. Búrgers Charme besticht nicht direkt durch einzelne herausragende Bauten, sondern überzeugt in der Harmonie und dem Gesamteindruck des einheitlichen Stils aller Gebäude. Sehenswert sind auf jeden Fall die Kirche Sant Pere aus dem 17. Jahrhundert sowie die vielen Mühlen der Stadt. Für musikalisch Interessierte sei noch erwähnt, dass in Búrger die Stiftung für akustisches Schaffen (ACA) und das Studio des Musikers Antonio Caimari ist.

Bunyola
Ein kleines Dörfchen in dem auch der „Rote Blitz“, die alte Elektroeisenbahn, die fünfmal pro Tag von Palma nach Sollér Station macht. Die Wälder der Umgebung sind sehr beliebt bei Mountainbiker. Eine Vielzahl von Trails unterschiedlicher Schwierigkeiten ziehen sich durch die Wälder. Natürlich auch für Wanderer geeignetes Terrain.

Cala Bona
Ursprünglich war die Stadt nur ein kleiner Naturhafen zwischen dem Cap des Pinar und der Halbinsel Punta de N’Amer. Erst in den 60er Jahren, besonders durch den Boom in der Nachbarstadt Cala Millor, wandelte sich der bis dahin hauptsächlich durch die Fischerei geprägte Ort zu dem heute recht bekannten Touristenort. Am 16. Juli finden in Cala Bona jährlich die Feierlichkeiten zu Ehren der Virgen del Carmen, der Schutzheiligen der Seeleute statt.

Cala Figuera
60km südlich der Hauptstadt liegt Cala Figuera in einer zweiteiligen Bucht. Die beiden Wasserarme Caló d’En Boira und Caló d’En Busques bilden ein Y. Der ehemalige Hafen von Santanyí, den Cala Figuera einst verkörperte, hat sich trotz des Tourismus den typischen Charme eines Fischerdorfes erhalten.

Cala Millor
Cala Millor heisst auf Deutsch „bessere Bucht“. Die Stadt mit ihrem 2km langen und 50m breiten Strand ist ein etabliertes Zentrum des Badetourismus. Die Stadt entstand durch erste Bebauungen 1930 und die touristische Entwicklung wurde bereits 3 Jahre später durch die erste Hoteleinrichtung integriert. Heute haben viele deutsche und britische Bürger ihren Zweitwohnsitz in der Cala Millor.

Cala d’Or
Cala d'Or, übersetzt "goldene Bucht", liegt an der Südostküste Mallorcas. Malerische Sandstrände, glasklares Wasser, schneeweiße Häuser mit niedrigem Baustil, große Gärten und üppige Bepflanzung geben Cala d'Or seinen mediterranen Charakter. Am Hafen laden zahlreiche Cafés zum verweilen ein.
Wassersportler finden beste Voraussetzungen für jede Art von Wassersport. Der große Yachthafen, gepflegte Restaurants und Bars, Supermärkte, Parfümerien und schicke Modeboutiquen laden zum bummeln und verweilen ein. In den Sommermonaten ist Cala d'Or allerdings ziemlich überlaufen.

Cala Ratjada
Das ehemalige Fischerdorf im Nordosten der Insel ist heute eines der beliebtesten Ferienorte Mallorcas. Cala Ratjada ist umringt von einer herrlichen Pinienlandschaft und 5 Stränden - die 2 km entfernte sportive Bucht Font de sa Cala, der kleine aber feine Strand Son Moll im Ortskern, die sich hunderte Meter weit ziehenden feinsandigen Buchten Cala Agulla (Guya) und der 10 km entfernte Sandstrand Cala Mesquida. Herrliche Angebote für Familien, ein ausgeprägtes Nachtleben, gute Einkaufsmöglichkeiten, schöne Restaurants, Cafés und die reichlich mallorquinische Atmosphäre lassen den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.
Lohnenswert ist ein Ausflug zum Faro des Cabo Capdepera, der gut zu Fuß erreicht werden kann. Hier bietet sich dem Besucher ein herrlicher Blick über die Felsküste nach Cala Ratjada.
Die schönsten Golfplätze der Insel befinden sich in Capdeperas Umgebung: Canyamel Golf, Capdepera Golf Roca Viva, Pula Golf und Club de Golf Son Servera. Ausgezeichnete Unterbringungsmöglichkeiten sind in unmittelbarer Nähe der Golfplätze vorhanden.

Cala Santanyí
Wie in vielen der heute beliebten Badeorte der Insel, waren auch in südöstlich gelegenem Cala Santanyi einst die Menschen hauptsächlich in der Fischerei beschäftigt. In den 50er Jahren wurden anhand steigernder Wochenendbesucher aus Santanyí und Cala Figuera das touristische Potential entdeckt und wenig später entstanden erste Hotels.

Cales de Mallorca
Der kleine Ferienort an der Ostküste ist umgeben von den drei kleinen Badebuchten Cala Domingo, Cala Tropicana und Cala Antena. Mehrere Mittelklassehotels und Appartmentanlagen dominieren den ideal für einen Familienurlaub geeigneten Ort.

Calvià
Das ein wenig im Innland gelegene Verwaltungszentrum der gleichnamigen Gemeinde ist touristisch etwas unterentwickelt im Vergleich zu den anderen Städten der Gemeinde. Die Pfarrkirche San Juan aus dem Jahr 1242 und das gekachelte Wandbild am Rathaus sind die zentralen Sehenswürdigkeiten Calviàs.

Ca’n Picafort
Der einstige Fischerort Ca'n Picafort in der Bucht von Alcudia ist nicht nur ein Touristenzentrum sondern auch ein Dorf, mit den Eigenschaften und dem normalen Tagesgeschehen eines kleinen Küstenorts. Schön ist die Promenade am hellen Sandstrand, der sich bis zu dem nördlich gelegenen Puerto Alcudia hinzieht. Bars, Restaurants, Boutiquen und Discotheken zur Unterhaltung der Urlauber sind reichlich vorhanden.
Durch die günstige geographische Lage ist Ca'n Picafort der ideale Ausgangspunkt für zahlreiche Radtouren aller Schwierigkeitsgrade - vom Einrollen bis zur Königsetappe wird alles geboten.
Wer einmal wie Schumi seine Runden drehen möchte, ist auf der Kartbahn von Ca'n Picafort genau richtig.

Campanet
Die kleine Gemeinde im Norden der Insel besteht aus zwei Ortsteilen, Campanet und Ullaró. Der letztere ist allerdings eher als eine ländliche Ansiedlung mit nur 27 Einwohnern anzusehen. Ein Rundgang durch Campanet lohnt sich aus vielerlei Hinsicht. Zum einen findet man hier interessante Beispiele herrschaftlicher und auch volkstümlicher Architektur. Die mittelalterliche Kirche Sant Miquel (13.-14. Jahrhundert) ist architektonisch ebenfalls erwähnenswert. Des Weiteren sind die Coves de Campanet einen Ausflug wert. Beeindrucken sind die winzigen unterirdischen Seen und die mit dünnen weißen Formationen „dekorierten“ Säle.

Campos
Ein keiner Ort an der Verbindungsstrasse zwischen Palma und Cala d’Or du Cala Figuera.

Canyamel
Der kleine Urlaubsort an der Ostküste liegt unweit der Tropfsteinhöhlen (Coves) von d’Artà und ist von bewaldeten Hügel umgeben. Der Name stammt von einer Konzession für den Zuckerrohranbau (katalan. Canya de mel), die 1425 erteilt wurde. Für eine Besichtungstour lohnen sind der Torre de Canyamel, ein Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert mit seinem quadratischen Grundriss, und der kleine (250m) aber feinsandige Strand des Dorfes.

Costix
Die kleine Gemeinde im Zentrum der Insel war auch schon zu Zeiten der Talayot-Kultur besiedelt, was sich durch bereits im 18. Jahrhundert gemachte archäologischen Funden belegen lässt. Besonders wertvolle Funde waren dabei die talayotischen Stierköpfe aus Bronze. Costix beheimatet die einzige Sternwarte der Belearen und ist die einzige in Europa überhaupt, welche in Echtzeit Bilder von Teleskopen projizieren kann, die sich entweder in der angeschlossenen Sternwarte, oder auch an weit entfernten Orten befinden können, und über Internet ferngesteuert werden.

El Arenal
El Arenal, östlich von Palma ist ein weitestgehend künstlich angelegter Touristenort. Auf dem etwa 6 Kilometer langen Küstenstreifen gibt es mehr als 200 Hotels mit einer Kapazität von 50.000 Betten. Entlang der 8 km langen Sandstrandküste verläuft eine breite, palmenbestandene Promenade.
Zwischen El Arenal und Can Pastilla sind insgesamt 15 so genannte Balnearios angelegt. Balneario Nr. 1 bis 4 befindet sich in El Arenal. Hier sind hauptsächlich ältere Hotels eng aneinandergereiht. Von Balneario Nr. 4 bis 9 liegt Playa de Palma, mit hauptsächlich Mittelklassehotels und hübschen Poolanlagen. Am belebten aber relativ sauberen Sandstrand befindet sich auch der sehr bekannte Balneario 6 (Ballermann 6).
Die Balnearios dienen in erster Linie zur Versorgung mit Snaks, Getränken, lauter Musik.
Hinter dem Balneario 6 steht in der Bier- und der Schinkenstraße Kneipe an Kneipe, ein Muss für die Party Tour.

Estellencs
Die 376 (2002) Einwohner zählende Gemeinden mit der gleichnamigen Siedlung im Westen der Insel liegtt an der Küstenstraße von Andratx nach Sóller. Die Pfarrkirche Sant Joan Bautista (1422 erstmals erwähnt, im 17. Jahrhundert umgebaut) rechtfertigt einen kurzen Stopp in dem Dorf.

Felanitx
In der Region um Felanitx wird vor allem qualitativ hochwertiger Weißwein angeboten. Preiswert ist der Weiß- und Rotwein der Marke Castell de Santueri. Diese Weine sind fast ausschießlich nur in der Region selbst erhältlich. Eine weitere Spezialität von Felanitx ist Keramik. Viele geschmackvolle Kreationen, wie Kacheln, zusammengesetzte Wandbilder, Hausnummern, etc. werden in den Céramicas Mallorca hergestellt. Erwähnenswert sind auch die Windmühlen auf den östlichen Hügeln, die Placa Espanya mit schönem Palmenbestand und die Pfarrkirche Sant Miquel, eines der eindrucksvollsten sakralen Bauwerke der Insel.
Sonntags ist großer Markttag, an dem auch die Geschäfte geöffnet sind. In den Straßen hinter der Kirche finden Sie ein großes Angebot in typischer mallorquinischer Atmosphäre.

Formentor
Die Halbinsel Cap de Formentor ist eine Halbinsel im Norden von Mallorca mit Sandstränden, Pinienwäldern und einigen steilen Felsformationen. Ein Muss für jeden Mallorcabesucher ist ein Ausflug zum Leuchtturm, auch wenn die Fahrt das Geschick eines jeden Autofahrers herausfordert. Die Belohnung ist eine atemberaubende Fernsicht auf das tiefblaue Meer und über die Buchten von Pollenca bis Alcudia. Besonders empfehlenswert ist ein Besuch in den späten Nachmittags- oder Abendstunden, wenn die schräg stehende Sonne die Felsen in romantische Farben taucht.
Auf dem Weg zum Cap de Formentor liegt eine wunderschöne und kaum besuchte Strandbucht, die Cala Figuera.
Berühmt ist auch das Hotel Formentor, das früher Treffpunkt von Intellektuellen war und in dem viele Prominente, wie zum Beispiel Charlie Chaplin, Michael Douglas oder Winston Churchill den beeindruckenden Blick über das Meer und die raue Küstenlandschaft genießen konnten.

Fornalutx
Fornalutx ist ein sehr beliebtes Ausflugziel. Zu Recht! Denn dieser kleine Ort aber liebevoll restaurierte Ort hat bereits zwei Schönheitspreise gewonnen. Ein Schlendern durch seine schmalen Gassen ist Pflicht, wenn man im Nordwestern unterwegs ist.

Inca
Inca liegt etwa auf halbem Weg zwischen Palma und Alcúdia. Mit 25.000 Einwohnern ist Inca für mallorquinische Verhältnisse bereits Großstadt.
Zu den touristischen Motiven zählt der Donnerstags-Markt, der die gesamte kleine Altstadt, von der Placa José Antoni bis zur Carrer Bisbe Llompart reicht. Angeboten werden, Obst und Gemüse, Leder, Schuhe, Körbe, massenhaft Billigartikel von T-Shirts bis hin zu elektronischer Importware. In den Lederfabriken in der Ortsumgehung finden Sie alles was aus Leder hergestellt werden kann, vor allem Schuhe, Konfektion, Koffer und Taschen.
Aus den ehemaligen Weinkellern der Stadt gingen urige Kellerlokale hervor. Die mit alten Fässern aus Eichenholz bestückten Cellers verbreiten echte mallorquinische Atmosphäre. Auf den Speisekarten dominieren deftige einheimische Gerichte.

Lloret de Vistalegre
Nur drei Kilometer vom geographischen Mittelpunkt der Insel entfernt liegt dieses kleine Dorf. Den eigentlichen Mittelpunkt markiert ein Brunnen, den man ohne weiteres mit dem Fahrrad erreichen kann. Generell bietet sich die Umgebung zum Wandern und Radfahren an.

Lloseta
Der gleichnamige Ort dieser Gemeinde ist in der Nähe von Inca. Sights sind die Kirche (Oratori del Cocó), das Bürgerhaus (Can Polla) und der Palast der Stadt (Palau d’ Aiamans’).

Llubí
Eingebettet in Felder und Orangenhainen liegt das Dorf, dessen einzige Sehenswürdigkeit die Einsiedlei Ermita del Sant Crist del Remei ist. Hier kann man allerdings fernab vom Massentourismus das ursprünglichere Mallorca sehr gut kennen lernen.

Llucmajor
Die Kleinstadt an der Südküste war bereits im Jahr 1349 der Ort eines wichtigem geschichtlichen Ereignis, der Schlacht von LLucmajor, in der Pedro IV den damaligen mallorquinischen König Jaume III besiegte und damit die selbständige Monarchie der Insel auflöste. Dem gefallenen König wurde ein Denkmal gewidmet. Wenn sie in der Stadt sind, schauen sie sich noch das Rathaus sowie die Kirche San Miguel aus dem 18. Jahrhundert an.

Magaluf
Very British! Während S’Arenal überwiegend von deutschen Touristen besucht wird, ist dieses Touristenzentrum überwiegend „in englischer Hand“. Pubs, Fish-and-Chips-, Bingo- und Billardbuden prägen das Stadtbild. Der feindsandige Strand der Stadt ist etwa 1km lang und damit einer der längsten der gesamten Region. Gleichzeitig ist Mafaluf das Zentrum des Nachtlebens. Hier findet sich auch die größte Disko der ganzen Insel, das BCM Palace. Weitere Angebote der Unterhaltungsindustrie sind der Aquapark, Marineland, Dorado City und Nemo – ein echtes UBoot, mit dem man Tauchfahrten unternehmen kann.

Manacor
Die zweitgrößte Stadt der Insel bildet gleichzeitig das kommerzielle Zentrum des Ostens – Schwerpunkte sind die Möbelproduktion und die Herstellung künstlicher Perlen. Auch wenn letzteres viele Besucher anzieht, hat die Stadt sonst leider wenig Touristisches zu bieten. Erwähnenswert ist lediglich die Kirche Dolores de Nostra Senyore.

Mancor de la Vall
Der Ort in der gleichnamigen Gemeinde im nördlichen Innland beherbergt eine sehenswerte klassizistische Pfarrkirche aus dem 19. Jahrhundert (Sant Joan Baptista de Mancor) und eine denkmalgeschützte Ölmühle aus dem 17. Jahrhundert (Sa Tafone de Son Morro).

Mintuiri
Die Stadt gehört zu den ältesten Ortschaften der Insel. Sie bildete sich bereits unter der arabischen Herrschaft. Das im 13. Jahrhundert gebaute Mühlenviertel mit den noch immer erhaltenen acht Mühlen des Molinar hat das Stadtbild bis heute geprägt. Weiterhin einen Blick wert sind die Pfarrkirche Sant Bartomeu, die Kapelle Mare de Deu de la Bona Pau und die Ausgrabungsstätte Son Fornés.

Muro
10 km landeinwärts von der Bucht von Alcúdia entfernt liegt Muro folglich auch im Norden Mallorcas. Hier findet sich ein Volkskundemuseum und eine idyllische Pfarrkirche aus dem 16. Jahrhundert.

Palma de Mallorca
Palma de Mallorca zählt mit seinen 330 000 Einwohnern zu den schönsten Städten am Mittelmeer. Die Altstadt gehört zu den best erhaltenen Europas und beherbergt Denkmäler des Weltkulturerbes. Enge Altstadtgassen, verträumte Plätze, prächtige Adelspaläste, Kirchen, alte Museen und traditionsreiche Cafés geben Palma ein ganz besonderes Flair. Das markanteste Wahrzeichen ist die Kathedrale La Seo, was bedeutet: Insel des Lichts. Gaudi bezeichnete sie als Inbegriff von Harmonie, Konstruktion und Mechanik.
Zu den bekanntesten Museen der Stadt zählen das Fundació Pilar i Joan Miró, das Museu d´Art Espanyol Contemporani mit einer erlesenen Auswahl zeitgenössischer spanischer Kunst, das Museu Diocesà, das im bischöflichen Palais untergebracht ist. Es zeigt u. a. wertvolle Bücher aus dem 15. Jahrhundert, gotische Tafelbilder und Madonnenstatuen. In einem Stadtpalast aus dem 17. Jahrhundert ist das Museu de Mallorca untergebracht. Hier sind archäologische Funde, Gemälde, Skulpturen, Möbel und sakrale Kunst ausgestellt. Das Museum beherbergt Kunstschätze aus der Frühgeschichte bis zum Barock.
Erhöht über der Stadt liegt Schloss von Bellver inmitten des Parc de Bellver. Der Besucher wird mit einem phantastischen Ausblick über Palma belohnt. Im Untergeschoss ist ein städtisches Museum mit archäologischen Funden und Gegenständen der römischen und arabischen Epoche eingerichtet.
Palmas Geschichte ist seit jeher eng mit der Seefahrt verknüpft. Heute sind es die luxuriösen Yachten und Handelsschiffe, die man bei einem Spaziergang entlang der Hafenpromenade bewundern kann. Auch die Fähren, die Palma mit dem spanischen Festland und den anderen Baleareninseln verbinden, sind fester Bestandteil des Hafenareals.

Port d’Andratx
Die kleine Ortschaft Port d´Andratx liegt auf der Prominentenhalbinsel Sa Mola. Der Hafen hat sich in wenigen Jahren von einem kleinen Fischereihafen in einen der luxuriösesten Yachthäfen der Insel verwandelt. Als besonders elegant und exklusiv gilt der Yacht-Club von Port d´Andratx auf der Nordseite des Hafens. An beiden Seiten der Bucht sind die Hänge dicht bebaut. Die Bodenpreise des kleinen Dorfs sind inzwischen die höchsten auf der Insel. Viele deutsche Prominente erwarben hier ein Feriendomizil. In den Traumhäusern von Port d’Andratx residieren u. a. die Moderatorin Sabine Christiansen, der Sänger Heino, Tagesschausprecher Jan Hofer und TV-Komiker Jürgen von der Lippe.
Zahlreiche Cafés und Restaurants, feinste Schmuckgeschäfte, Designerläden und Modeboutiquen säumen die Promenade.
Bei gutem Wetter kann man von dem felsigen Cap de sa Mola bis zur benachbarten Insel Ibiza blicken.

Portocristo
Auch als Port Manacor bekannt, ist einer der größeren Urlaubsorte an der Ostküste Mallorcas. Der Name Portocristo (Christushafen) geht zurück auf eine Legende aus dem Jahr 1260, als ein in höchste Seenot geratener aber letztlich geretteter Seemann aus Dankbarkeit für seine Rettung ein Kruzifix aufstellte. Der Ort liegt in einer geschützten Bucht an der Mündung des Flusses Es Riuet. In der Hafeneinfahrt befindet sich ein kleiner aber lohnenswerter Sandstrand. Der Ort selbst überzeugt weiterhin durch seine Altstadt, die mit ihren zahlreichen historischen Gebäuden noch immer den Charme eines kleinen Fischerdorfes vermittelt. Etwas entfernt (ca. 1,5 km südlich) liegt die riesige Tropfsteinhöhle Coves del Drac (Drachenhöhle) mit dem größten unterirdischen See Europas, dem Llac Martel. Wegen der wunderbaren Akustik werden hier oft Konzerte veranstaltet.

Petra
Berühmtester Sohn der Stadt Petra ist der 1713 geborene Franziskanermönch Junípero Serra, der allein in Kalifornien 21 Missionsstationen gründete. Viele dieser ehemaligen Stationen tragen noch heute ihre einstigen spanischen Namen, so gehen „Los Angeles“, Santa Barbara und San José auf Serra und seine Ordensbrüder zurück. Serra selbst wird weiterhin noch als Gründer San Franciscos angesehen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Amerikaner dem kleinen Städtchen auf Mallorca bei dem Erhalt des dort ansässigen Museums über Serras Leben finanziell beteiligten. Weiterhin sehenswert ist die Wallfahrtsanlage der Ermita de Nostra Senyora de Bon Any südlich der Stadt.

Pollença
Das kleine Städtchen im Norden hat einiges zu bieten. Neben seiner allgemein sehr von seiner Geschichte geprägten Erscheinungsbild – enge Gässchen der Altstadt, die Doppelbogenbrücke über den Torrent de Sant Jordi aus der Römerzeit - spiegelt sich der Charme der Stadt im Leben auf der Straße wieder. Genießen sie das bunte Treiben auf dem Plaça von Pollença von einem der begehrten Plätze im Freien der anliegenden Bars. Weniger Meter entfernt liegt im ehemaligen  Dominikanerkloster das Claustre del Convent Santo Domingo in dem im Sommer traditionell viele Konzerte stattfinden. Ebenfalls in direkter Umgebung der Plaça beginnt der Aufstieg zum Kalvarienberg. Die 365 Zypressen am Wegesrand stehen für jeden einzelnen Tag im Jahr. Auf dem 170 Meter hohen Gipfel angekommen hat man eine gute Aussicht über die Stadt, die Obstgärten und das sich bis zur Bucht erstreckende Tal.

Porreres
Gleich hinter Llucmajor und Campos liegt dieser etwa 4100 Einwohner starke Ort im südlicheren Innland. Hauptsächlich lebt man hier von Wein- und Aprikosenanbau, wobei sich ab und an auch ein Touristen hertrauen, um sich das Kunstmuseum (zeitgenössische Kunst), die Pfarrkirche (Nostra Senyora de la Consolació, 18. Jhd.) oder eine der kleinen Kapellen (Iglesia de Sant Felip Neri, Iglesia de l’Hospitalent, Santuari de Monti-Sión) besucht.

Puigpunyent
Ein kleines Dörfchen im Südwesten im fruchtbaren Tal des Torrent de Sar Rera vor den Tor von Palma (12 km entfernt). Es liegt in einem wunderbaren Panorama zwischen landwirtschaftlich genutzten Feldern, riesigen Gärten, Olivenbäumen und Palmen, während gleichzeitig der Berg Puig de Galatzó das Gesamtbild herrlich abrundet. Golffreunde finden hier einen der sechs Golfplätze der Insel. Schauen sie in der Pfarrkirche Santa Maria Asunció vorbei.

Sa Calobra
Das kleine Städtchen kann man nur auf zwei Wegen erreichen: über den Seeweg oder über die 12 Kilometer lange, 1932 von Hand gebaute Serpentinenstraße – die wunderbar in die gegebene landschaftliche Umgebung angepasst ist. Trotz seiner Abgelegenheit kommen zu Hochzeiten bis zu 34.000 Besucher am Tag, hauptsächlich mit dem Ziel um von Sa Calobra in die Paradiesschlucht zu wandern. Aber nicht nur für Wanderer, sondern auch reine Naturliebhaber ist Sa Calobra eine Reise wert. Der Strand selbst ist zwar verhältnismäßig klein (50m lang, 20 Meter breit) und steinig, aber die Landschaft der Bucht ist unvergleichlich.

Sa Pobla
Die von Jaume II erbaute Stadt liegt im „Gebiet der 1000 Mühlen“ des nördlichen Inlands. Hier sollten sie bei der Pfarrkirche aus dem 17. Jahrhundert und dem Museum für zeitgenössische Kunst vorbeischauen.

Santa Eugènia
Der kleine Ort im Innland der Insel hat 925 Einwohner und beheimatet den einzigen jüdischen Friedhof des Eilands. Sehenswert sind hier die im 18. Jahrhundert gebaute Pfarrkirche, das alte Franziskanerkloster und die Windmühlen von es Puget.

Santa Margilda
Ein sehr traditioneller Ort nicht nur auf Landwirtschaft und Kunsthandwerk bezogen. Inschriften auf Grabsteinen belegen, dass hier schon zur Römerzeiten Menschen gelebt haben. Die Pfarrkirche, die einen frühen Wohlstand der Gemeinde beweist, wurde 1232 errichtet und im 17. Jahrhundert umgebaut. Hinweis: von hier aus haben sie einen weiten Blick über das gesamte Umland.

Santa Maria del Camí
Der Ort wurde, wie die gesamte Gemeinde, nach einer Kapelle in Katalonien benannt. Nach der katalanischen Eroberung wurde die Siedlung so getauft. Hier findet sich einer der schönsten Kreuzwege der Insel, der Convento de Minimos. Weiterhin lohnt sich ein Besuch des Museo Balear, wo sich Funde aus der Vor- und Frühgeschichte der Insel sowie Gegenstände des mallorquinischen Brauchtums und Trachten des 18. und 19. Jahrhunderts finden, und die Kirche Santa Maria aus dem Jahre 1216.

Sant Joan
Das Bauerndorf liegt etwa sechs Kilometer westlich von Petra und sieben Kilometer südöstlich von Sinue. Das Städtchen lebt hauptsächlich von Ackerbau und Viehzucht, so haben die Erzeugnisse, wie die Prädikatswurst sobrassada eine wichtige Rolle. Neben einer, für ein kleines Städchen ungewöhnlich großen Kirche, der Sant Joan Baptista aus dem Jahre 1293, ist der feudale Herrensitz Els Calderers einen Blick wert.

Selva
Die 3200 Einwohner starke Stadt wird wirtschaftlich geprägt durch  die hier ansässige große Schuh- und Lederfabrik. Schauen sie trotzdem bei der gotischen Pfarrkirche „San Lorence“ mal vorbei – allerdings sollten sie vorher die Öffnungszeiten beachten, da die Kirche aufgrund einer hohen Diebstahlgefahr oftmals geschlossen bleibt.

Sencelles
Um die Herkunft des Namens dieses Dorfes wurde viel spekuliert. Die drei am meistverbreittesten Ableitungen sind: cent selles (hundert Krüge), cent celles (hundert Parzellen) und centelles (Funkeln). Sencelles ist das Zentrum einer Reihe von winzigen Dörfchen in der Umgebung die heute letzte Stätten der ländlichen und traditionellen Architektur Mallorcas sind. In früheren Zeiten jedoch waren sie wohlhabend, in erster Linie durch den Weinanbau, die landwirtschaftliche Hauptaktivität der Gemeinde und ihrer Umgebung. Heute gewinnen diese kleinen Siedlungen auch immer mehr Aufmerksamkeit durch die Einrichtung zahlreicher Zweitwohnsitze.

Ses Salines
Der Name des Städtchens leitet sich von der in der Region betriebenen Salzgewinnung ab. Die geschichtliche Entwicklung lässt sich bis zur Talayotkultur zurückverfolgen. Der gotische Wachturm diente einst zur Verteidigung. Schauen sie sich auch die Pfarrkirche Sant Bartomen (1876) an. Für Badefreunde  empfiehlt sich zunächst der Strand Es Trenc in mitten eines Naturschutzgebietes. Außerdem gibt es in der Umgebung noch einige andere Strände, die sich allerdings nur schwerlich oder gar nicht über Land erreichen lassen.

Sineu
Auf der Ebene es Plá gelegen ist der Ort nahezu exakt in der Mitte der Insel. Besuchen Sie die Pfarrkirche (Nostra Senyora dels Angels), das Kloster (Convento de las Monjas) und das Gemeindehaus im ehemaligen Franziskanerkloster (Casa Consistorial).

Sóller
Sóller liegt etwas abseits der Hauptstraße Palma-Port de Sóller und auch der Küstenstraße von Andratx nach Pollença, die das Tal am nördlichen Ortsausläufer kreuzt.
Die Kleinstadt Sóller liegt umgeben von mächtigen Bergen und dichten Orangenplantagen im Westen von Mallorca. Eine nostalgische Straßenbahn, die einzige Straßenbahn Mallorcas und der Balearen, fährt von Sóller nach Port de Sóller, einem beliebten Badeort und Ziel vieler Ausflügler. Von Palma aus lässt sich Sóller sehr günstig mit der Eisenbahn, dem so genannten "Roten Blitz" erreichen. Nach einer 50-minütigen Fahrt durch zehn Tunnel, vorbei an Orangengärten, erreichen Sie den schönen Jugendstilbahnhof. Besonders reizvoll ist das Tal von Sóller zur Zeit der Orangenreife.

Son Servera
Wegen ihrer Strände beliebt bei den Touristen ist die Stadt im Nordosten auch für Golfer sehr interessant. Sehenswert sind die Kathedrale Iglesia Nueva, der Zoo und die Coves de Artá bei Canyamel, die wohl größte und eindrucksvollste Tropfsteinhöhle der Insel.

Valldemossa
Das zauberhaft gelegene Bergdorf Valldemossa präsentiert sich mit schmalen Häusern auf Steinterrassen mit blühenden Gärten. Ein Rundgang durch die malerischen Gassen führt vorbei an Häusern mit kunstvoll bemalten Kacheln, die Szenen aus dem Leben der Ortsheiligen Catalina Tomás erzählen. Der einstigen Magd Catalina Tomás (1531-1574) wurde neben der Pfarrkirche Sant Bartomeu ein liebenswertes Denkmal gesetzt.
Tausende Touristen besuchen Jahr für Jahr die Kartause von Valldemossa. In erster Linie, weil der Komponist Frédéric Chopin mit seiner Lebensgefährtin, der Schriftstellerin „George Sand“, 2 Monate des Dichtens, Komponierens und Leidens in dem berühmten Kloster verbrachte. Einen Eindruck vom Mallorca im 19.Jahrhundert gibt der Roman „Ein Winter auf Mallorca von George Sand“.

Vilafranca de Bonany
Das Zentrum des Obsthandels Mallorcas liegt etwa 10km von Manacor entfernt und ist bekannt für seine honigsüßen Melonen. Da der Ort touristisch eher unterinteressant ist, zeichnet es ihn vielmehr aus, hier einmal einen Cafe con Leche in einer der Bars der Hauptstrasse zwischen Mallorquinern zu genießen